Die
vier Männer der Künstlergruppe „Die
Lebende Dosis“ begaben sich seinerzeit in eine
Schankwirtschaft, spielten 32 Spiele Skat, ließen
die eigens beauftragten „Produzenten“
Michael und Susanna Wiersch Protokoll führen
und veröffentlichten dies kürzlich in Form
einer Zeitschrift. Diese Zeitschrift („Das Dosierte
Leben Nr. 32“) erschien mit Grußwort unseres
Präsidenten in einer limitierten Auflage von
32 Exemplaren zum Einzelpreis von 6,12 Euro. Mit viel
Liebe zum Detail (jede Titelseite ziert eine aufgeklebte
Karte des damals eingesetzten Kartenspiels) arbeitet
man durch diese Zeitung den spannenden Spielverlauf
auf, es finden sich alle 32 Original-Spielprotokolle
und der Tabellenverlauf. Den Hauptreiz des Heftes
machen jedoch die Beiträge der 4 Künstler
aus, in denen sie in Form von Zeichnungen, Gedichten,
Texten und Fotografien das „Vergnügen Skat“
als „Kunstform“ würdigen. So schrieb
der Turniersieger Dr. Horst Suchomel einen Limerick,
den wir Ihnen als Kostprobe nicht vorenthalten wollen:
„Vier Männer einst – im Wesen zart
– in Mannheim dreschten Karten hart. 18, 20,
2 und noch viel weiter, Bier in der Hand, die Miene
heiter. Drum mag ich so zu spielen Skat.“ Die
vier Herren verstehen sich als Teilzeitkünstler
und gehen gutbürgerlichen Berufen nach. Nach
Feierabend verwirklichen sich der Lagerist Frank Bauer,
der Bahnhofsvorsteher Ulrich Balbach, der Diplom-Chemiker
Dr. Horst Suchomel und der Marketing-Experte Jochen
König in ihrer Kunstform, die sie „Dosismus“
nennen. Nach Genuss dieser Dosis von 68 originellen
Seiten geben wir den Herren recht: Skatspiel IST Kunst!
Es
sind noch 12 der 32 Hefte erhältlich.