| Japanische
Kampfhörspiele bringen zwei CDs auf einmal
heraus: Eine heißt wie sie und die andere
"Die Großstadt stinkt, ist laut und septisch".
A.O.K.
gibt es nicht mehr. Der Durstige Mann macht keine
Musik mehr. Die Lebende Dosis wurde von ihrem
Sänger verlassen und vorbei ist's mit der
Kunst. Macht fast nichts! Denn alle diese Typen
wurden zusammen mit Knorkator und den Arschkrampen
eingesperrt und gefoltert, bis der Spaß
weg war und hinter dem Lärm eines startenden
Flugzeugs wurde ein Geknüppel, Gegröhle
und Gegrunze auf die Silberlinge gepresst, das
einem nichts mehr einfällt. Sowas war noch
nie da. Die Kerle gehen glatt als Teufelsaustreiber
durch, vor denen Satan flieht, weil sie ihm zu
satanistisch sind. Dabei wollen die doch nur -
spielen?
Unser Werbeslogan für dieses Werk: "Der
Soundtrack für kannibalistische Saumagenherstellung!"
(Jochen)
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Ural
13 Dictators behaupten: "Techno is Dead!"
Und
recht haben sie! Und sie haben ihn getötet.
Sie sind seine Mörder. Pate gestanden haben
Artist Unknown, Komputer, Servotron, Op:l Bastards.
Es sind Finnen, die das Finish dieser Musikrichtung
einläuten - mit einem lauten Boing Bumm Tschack.
Auf dem Cover vergießen sie Krokodilstränen.
Ach ja, Technojüngern gaukeln sie vor, Techno
zu machen. Es blubbert, stampft, zischt und treibt
und Roboterstimmen sind auch dabei - vor schwebenden
Sündensizerlandschaften. Alte Schule? 1982
wurde Techno geboren. Wurde diese Platte schon
damals aufgenommen und unter Verschluss gehalten?
Wer weiß?
Unser Werbeslogan für dieses Werk: "Wenn
es so klingt, dann lasst uns täglich eine
Musikrichtung töten!"
(Jochen)
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| Ganjaman
featured Randy und so entsteht eine CD namens "Resonanz"
Unsummen
verlor ich im Sommer 2001, als ich wettete, dass
nun der Deutsch-Reggae-Boom kommen würde,
nachdem Seeed und Jan Delay diesbezüglich
(!) Pionierarbeit geleistet hatten. Delay! 2002
kommen nun diese beiden berlinerischen Jamaicaner
und bringen hier eine 1a-Mucke mit dem Riddim
Number 1 in Umlauf. Dabei geht es nicht (nur)
um Sonnenschein, roten ach so roten Wein und kreisende
Tüten, sondern um politische Botschaften:
Kolumbus wird als sklaventreiberischer Verbrecher
entlarvt und auch Rom eines ausgewischt. Lebensfreude
pur aber auch: "Siehst Du die Sonne am Horizont?".
Nun kann die Deutsch - Reggae - Welle kommen...
Unser Werbeslogan für dieses Werk: "Unvergleichlicher
und aufreggaender Sonnenaufgangskatalysator."
(Jochen)
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Diverse
Künstler veröffentlichen auf dem Sampler
"2002: Agassi im Weltraum"
Eine
wahre Odyssee, dieses Werk zu finden, dieses Werk
voller Soundtracks für den Saturnbesuch in
der Kinderrakete. Lo - Fi - Versionen von Sigue
Sigue Sputnik, man könnte weinen vor Freude
ob solch kindlichem Enthusiasmus. Der Bekannteste
ist Harald "Sack" Ziegler oder kennt
jemand Stan Lafleur, geschweige denn dessen Lied
"Raus aus dem Kampfhundschlund". Gibt's
nicht im Plattenladen, sondern via_http://iiaeue.alternative-literatur.de
Unser Werbeslogan für dieses Werk: "Der
Kosmonautentraum nach einer Notlandung im schwarzen
Loch."
(Jochen)
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| Frank
Bröker und Klaus Maleyka: Ich hasse Balladen
Aber
sie machen welche. Balla Balla. Erste Sahne. Bernd
Begemann, Du bist nicht original. Funny v. Dannen,
Du bist nicht original. Elektrischer Liedermacher,
Du bist nicht original. Frank Bröker und
Klaus Maleyka, Ihr seid original. Ihr trefft immer
nur Verrückte... Die Hymne gegen kommunale
Schnüffler, die in die Gelben Säcke
schauen, knallt knallt knallt. Wunderschöne
akustische Musik, angenehme Stimmen, tiefsinnige
Texte. Wer darauf nicht abfährt, ist kein
Beatnik.
Unser Werbeslogan für dieses Werk: "Softmusik
der härteren Sorte."
(Jochen)
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Die
Arschkrampen - The Drecksgeneration heißt
eine CD mit dem Untertitel Is mir schlecht
Am
28.12.2001 fanden sich der erwerbslose Straßenbauarbeiter
Kurt Krampmeyer und sein ihm in den Arsch kriechender
Freund und Modelleisenbahner sowie Heimatkundefan
Gürgen H. Ferkulat in einer Berliner Absteige
ein, um primitivste Philosophie auf unterstem
Niveau abzusondern, um Bier mit Tzatziki und Alster
mit Erdbeerjoghurt zu trinken, um über Frauen
herzuziehen, um sich zu übergeben, um zu
urinieren und zu ruinieren. Die Welt ist so einfach
herrlich, da sie herrlich einfach ist: Brettermaier
ist der Feind, der die Weltherrschaft anstrebt,
Frauen sind Waren und die einzigen Gefahren sind
Arschkrebs, Gurkenrost, Klötenfäule
und Maden. Satte zwei CD-Seiten labern die beiden
Vertreter der Gattung "Männerabschaum,
letzter" ihre kruden gefährlichen Philosophie
und gestammelten Werke. Kann man das gutheißen?
Oh ja!
Unser Werbeslogan für dieses Werk: Nur erträglich
mit IQ kleiner als 50 oder größer als
1200!
(Jochen)
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| La
Boom bringt eine CD namens Atarihuana raus
Jan
Delay ist da dabei. Jan Delay, einer der wenigen
guten Deutschrapper, der so schön nasal singt
und sowohl mit den Absoluten Beginnern als auch
solo Killerplatten rausgegeben hat. Jan Delay
mit der einzigartig nasalen Stimme. Und? Singt
er hier auch? Nicht viel! Nur punktuell: Leute
Leute ich sach Euch: das Geheimnis liegt im Schlagzeug!
Und so. Und recht hat er. Dies ist beste ...was
eigentlich? - Mucke. Auf jeden Fall groovt die
Platte, hat den Funk und wächst von Hören
zu Hören. Ein guter Soundtrack für das
Verfassen einer dosistischen Zeitschrift. Dennoch
freue ich mich auf die nächste Dosis mit
Gesang. Dem Nasalen!
Unser Werbeslogan für dieses Werk: "Ist
ja hammerweich!"
(Jochen)
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ProtonPseudos
- On Last Dream
ProtonPseudos "One Last Dream" ist ein
Werk, das nur schwer mit Worten zu beschreiben ist.
Eine Mischung aus Neo-Classic, Apocaliptic, und
Ambient, jedoch sehr ruhig und schleppend gehalten.
Es ist die wahnsinnig intensive Atmosphäre,
die einen einfach dermaßen mitnimmt, dass
man manchmal die Luft anhält. Die teilweise
ziemlich dissonant klingenden Parts, setzen der
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Stimmung
noch
mehr Spannung auf - bringen jedoch einen
gewissen Hoffnungsschimmer ein, das Licht am Ende
des Tunnels, das von weiteren Synthie-Parts im Hintergrund
noch intensiviert wird. Musiktechnisch ist die CD
tatsächlich in die Kategorie In The Nursery
einzuordnen.
Kontkat: proton70@lycos.de
(Buzz) |
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